Wissenschaftliche Sitzung

Uroradiologie - Neues zur Prostata

Uroradiologie - Neues zur Prostata
Samstag, 11. Juni 2022 · 10:15 bis 11:45 Uhr
11
Juni

Samstag, 11. Juni 2022

10:15 bis 11:45 Uhr · ZoomWebinar  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V
Art
Wissenschaftliche Sitzung
Thema
Uroradiologie / Urogenitaldiagnostik
Zielgruppe
Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Studenten

Zertifizierungen

2 CME Punkte der Kategorie A
Akademie

Informationen

Moderation
Tobias Franiel (Jena)

Ablauf

10:15 - 10:20

Vortrag (Wissenschaft)

Artefakte durch Hüftprothesen bei MRT-Untersuchungen der Prostata: Vergleich 1,5T vs. 3T

Matthias Boschheidgen (Düsseldorf)

weitere Autoren

Lars Schimöller (Düsseldorf) / Dirk Blondin (Mönchengladbach) / Tim Ullrich (Düsseldorf) / Peter Albers (Düsseldorf) / Gerald Antoch (Düsseldorf)

Zielsetzung

Ziel der Studie war es, die Auswirkungen der Feldstärke auf die Bildqualität und den diagnostischen Wert der multiparametrischen Prostata-MRT (mpMRI) bei Patienten mit Hüft-Endoprothese zu untersuchen.

Material und Methoden

Es wurden jeweils 70 Untersuchungen von Patienten mit Hüft-Endoprothese bei 1,5 Tesla und 3 Tesla in diese Studie eingeschlossen. Alle Untersuchungen wurden bezüglich ihrer diagnostischen Wertigkeit und der Bildqualität analysiert und verglichen. Zusätzlich wurde der PI-QUAL-Wert von 1-5 (prostatic imaging quality score) erhoben. Das Artefaktausmaß wurde im Localizer und in den mpMRI-Sequenzen (T2w, DWI, DCE) auf einer Drei-Punkte-Skala quantifiziert. Korrelationen zwischen der diagnostischen Wertigkeit und der Ausdehnung der Artefakte in den verschiedenen Sequenzen wurden errechnet. Zudem wurden in einer Subgruppenanalyse die Bildqualität zwischen verschiedenen Scanner-Generationen bei 3 Tesla verglichen.

Ergebnisse

Insgesamt 140 Patienten (durschnittliches Alter 72 Jahre, mittlerer PSA-Wert 8,3ng/ml) wurden eingeschlossen. Zwischen den beiden Feldstärken zeigte sind hinsichtlich des Artefaktausmaßes in DWI und Localizer kein relevanter Unterschied. Es ließ sich ein starken Zusammenhang zwischen der diagnostischen Wertigkeit und der Artefaktüberlagerung in Localizer und DWI nachweisen (τ >0.85). T2w-Sequenzen und DCE waren insgesamt wenig anfällig für Artefakte. 3-Tesla-Scanner der neusten Generation zeigten eine signifikante Verbesserung in der Bildqualität, insbesondere für neuere diffusionsgewichtete Bildgebungssequenzen (p<0.03; rs-EPI).

Schlußfolgerungen

MRT-Untersuchungen der Prostata bei Patienten mit Hüft-TEP konnten bei beiden Feldstärken mit gleichem Artefaktausmaß durchgeführt werden. Der Localizer kann als Vorhersageinstrument für den diagnostischen Wert genutzt werden und möglicherweise zur Entscheidung bezüglich der Kontrastmittelgabe betragen. Darüber hinaus scheinen neue Scanner-Generationen und DWI-Sequenzen die Bildqualität bei Patienten mit Hüftprothesen zu verbessern.

Teilnahme Young Investigator Award

10:20 - 10:25

Vortrag (Wissenschaft)

Evaluation des PI-QUAL-Scores für die Prostata-MRT: Hält er was er verspricht?

Nina Pötsch (Wien)

weitere Autoren

Eva Rainer (Wien) / Paola Clauser (Wien) / Giulia Vatteroni (Milan) / Thomas Helbich (Wien) / Pascal Baltzer (Wien)

Zielsetzung

Evaluation des Inter-reader Agreement bei Bestimmung des Prostate Imaging Quality (PI-QUAL) Scores für die multiparametrische Prostata-MRT sowie dessen Auswirkung auf die diagnostische Genauigkeit.

Material und Methoden

Es wurden prä-bioptische multiparametrische (T2w, DWI und DCE) Prostata-MRTs (mpMRT) von 50 Patienten untersucht, die sich einer transrektalen ultraschallgezielten MRT-Fusionsbiopsie sowie einer systematischen Prostatabiopsie unterzogen. Zwei Radiologinnen bestimmten unabhängig voneinander für jede Untersuchung bzw. jeden Patienten einen PI-QUAL-Score. Die PI-RADS-Kategorien wurden nach einem läsionsbasierten Ansatz vergeben, bei dem die Prostata in sechs Regionen unterteilt wurde (links und rechts: Basis/Midglandulär/Apex). Zusätzlich wurde die diagnostische Qualität der einzelnen Sequenzen unabhängig voneinander bewertet. Das Inter-reader Agreement wurde anhand von Cohen's Kappa berechnet und die diagnostische Genauigkeit wurde anhand der Fläche unter der ROC-Kurve (AUC) verglichen.

Ergebnisse

In insgesamt 274 diagnostischen Bereichen betrug die Malignitätsrate 62,2 % (22,7 % klinisch signifikante Prostatakarzinome ISUP ≥ 2). Die Übereinstimmung zwischen den Radiologinnen bei der Bestimmung der diagnostischen Qualität war nur gering für T2w (kappa 0,19) und mittelmäßig für DWI und DCE (kappa 0,23 und 0,29). Für PI-QUAL als solches war die Übereinstimmung zwischen den Untersuchern moderat (kappa 0,51). Bei der PI-RADS-Kategorisierung hingegen war die Übereinstimmung zwischen den Untersuchern nahezu perfekt (kappa 0,86). Die diagnostische Genauigkeit war in mr-MRT Untersuchungen mit einem PI-QUAL-Score > 3 im Vergleich zu einem Score ≤ 3 signifikant besser (P=0,03; AUC 0,805 und 0,839).

Schlußfolgerungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die diagnostische Leistung der mpMRI zur Detektion von Prostatakarzinomen von der Qualität der MRT-Bilder abhängt. Obwohl die Reproduzierbarkeit zwischen den einzelnen Untersuchern noch verbessert werden kann, ist PI-QUAL ein wertvolles Instrument zur Einschätzung der Genauigkeit der diagnostischen mpMRT-Ergebnisse.

Teilnahme Young Investigator Award

10:25 - 10:30

Vortrag (Wissenschaft)

Schnelle und robuste 2D T2 TSE Propeller Akquisition der Prostata mit Compressed SENSE: Vergleich mit der konventionellen, SENSE-beschleunigten Propeller Akquisition.

Leon Bischoff (Bonn)

weitere Autoren

Christoph Katemann (Hamburg) / Oliver Weber (Hamburg) / Alexander Isaak (Bonn) / Dmitrij Kravchenko (Bonn) / Narine Mesropyan (Bonn) / Christoph Endler (Bonn) / Thomas Vollbrecht (Bonn) / Claus Christian Pieper (Bonn) / Ulrike Attenberger (Bonn) / Julian Luetkens (Bonn)

Zielsetzung

Die multiparametrische MRT (mpMRT) der Prostata kann klinisch signifikante Prostatakarzinome detektieren. Schnellere Sequenzen werden benötigt, um dem steigenden klinischen Bedarf gerecht zu werden. In dieser Studie wurde eine neue compressed SENSE Methode für die Akquisition von T2-gewichteten Propeller-Sequenzen (T2-CS) im Hinblick auf Bildqualität und Aufnahmedauer mit der konventionellen SENSE-beschleunigten Propeller Akquisition (T2-conv) verglichen.

Material und Methoden

Patienten mit Verdacht auf ein Prostatakarzinom erhielten prospektiv eine mpMRT bei 3 Tesla. Die geblindeten Sequenzen (T2-CS und T2-conv, jeweils axial und sagittal) wurden qualitativ (Artefakte, Bildschärfe, Läsionsschärfe und allgemeine Bildqualität von 1 (schlechte Qualität) bis 5 (gute Qualität)) und quantitativ (aSNR: apparent signal-to-noise ratio; CNR: contrast-to-noise ratio) miteinander verglichen. Der PI-RADS Score wurde bestimmt. Gruppenunterschiede wurden mittels Wilcoxon-Test oder gepaarten t-Test ermittelt.

Ergebnisse

14 Patienten (mittleres Alter: 66±9 Jahre) wurden in die laufenden Studie eingeschlossen. T2-CS hatte im Vergleich zu T2-conv signifikant weniger Artefakte (z.B.: axial: 4,2±0,4 vs. 3,6±0,5; p=0,01) und eine bessere Bildschärfe (z.B.: axial: 4,1±0,4 vs. 3,0±0,6; p=0,001). Die Läsionsschärfe (4,1±0,6 vs. 3,4±0,5; p=0,01) und die allgemeine Bildqualität (4,4±0,5 vs. 3,4±0,7; p=0,005) waren in der axialen Ebene besser. Die aSNR (47,5±8,2 vs. 29,3±4,3; p<0,001) und CNR (50,0±2,7 vs. 28,6±2,7; p<0,001) waren signifikant höher in der T2-CS im Vergleich zu der T2-conv. Die Aufnahmezeit war um 26% in der axialen Ebene und um 24% in der sagittalen Ebene reduziert. Der PI-RADS Score war für beide Sequenzen identisch.

Schlußfolgerungen

Im Vergleich zu der T2-conv-Sequenz zeigte die neue T2-CS-Sequenz eine bessere Bildqualität bei einer kürzeren Akquisitionszeit. Die vorgestellte T2-CS-Sequenz kann damit die T2-conv-Sequenz in der klinischen Routine ersetzen und wird hierdurch der stetig steigenden Nachfrage an mpMRT gerecht.
10:30 - 10:35

Vortrag (Wissenschaft)

Einfluss von Kontrastmittel und Erfahrung auf die Detektion von Prostatakarzinomen: Vergleich zwischen bi- und multiparametrischer MRT

Lars Schimmöller (Düsseldorf) / Farid Ziayee (Düsseldorf)

weitere Autoren

Tim Ullrich (Düsseldorf) / Laszlo Kasprowski (Düsseldorf) / Peter Albers (Düsseldorf) / Gerald Antoch (Düsseldorf)

Zielsetzung

In dieser Studie wurden der Einfluss von Kontrastmittel und Erfahrung des Radiologen auf die Detektion von Prostatakarzinomen (PCA) und die PI-RADS-Klassifikation untersucht.

Material und Methoden

Konsekutive Patienten mit multiparametrischer (mp) 3T MRT Untersuchung der Prostata aus der klinischen Routine und anschließender, kombinierter systematischer (SB) und Fusionsbiopsie (TB) von 01 bis 09/2019 wurden retrospektiv durch weniger erfahrene (R1) und erfahrene (R2) (2 versus 8-11 Jahre Prostatabildgebungserfahrung) verblindet ohne Kenntnis der Kontrastmittelsequenzen (bp) ausgewertet. Die Endpunkte der Studie waren der Vergleich der Genauigkeit des bp- und mpMRTs sowie der Einfluss der Erfahrung des Radiologen.

Ergebnisse

Insgesamt wurden 124 Patienten eingeschlossen. Bei 84 wurde ein PCA histopathologisch bestätigt (n=53 mit ISUP 2-5). Die bp- vs. mp-Auswertungen zeigten eine Kongruenz von 55% (R1) bzw. 65% (R2). Die Sensitivität der mpMRT lag bei 90% für alle PCA (98% für klinisch signifikante PCA, csPCA). Bei der bp-Auswertung ergab sich eine Sensitivität 70% (R1; 77% für csPCA) und 83% (R2; 87% für csPCA). Die Spezifität lag für die mpMRT bei 80% (csPCA 55%) und für bp bei 60% (R1; csPCA 52%) bzw. 78% (R2; csPCA 54%). Die PI-RADS-Detektionsraten für die mp- vs bp-Auswertungen lagen bei 0% vs. 21%/13% (PIRADS 1/2), 25% vs. 63%/35% (PI-RADS 3), 84% vs. 76%/90% (PI-RADS 4) und 97% vs. 81%/88% (PI-RADS 5). Für csPCA lagen Sie bei 0% vs. 14%/0% (PIRADS 1/2), 3% vs. 28%/19% (PI-RADS 3), 44% vs. 46%/49% (PI-RADS 4) und 82% vs. 66%/68% (PI-RADS 5).

Schlußfolgerungen

Die mpMRT zeigte eine höhere Sensitivität und höhere Detektionsraten gegenüber einer bp-Auswertung, sowohl für erfahrene als auch weniger erfahrene Radiologen. Die PI-RADS-Bewertungen in der bp-Auswertung ergaben eine höhere Genauigkeit für erfahrener gegenüber weniger erfahrenen Radiologen. Mittels bp-MRT würden insbesondere mehr PCA in PI-RADS 1-3 und weniger PCA in PI-RADS 4-5 Befunden detektiert.
10:35 - 10:40

Vortrag (Wissenschaft)

Gezielte Biopsie der Prostata nach PI-RADS≥3 oder PI-RADS≥4? Eine relative Kosten-Nutzen-Analyse zur Feststellung des optimalen Schwellenwerts für eine Biopsie

Matthias Benndorf (Freiburg)

weitere Autoren

Benedict Oerther (Freiburg) / Hannes Engel (Freiburg) / Tobias Krauß (Freiburg) / Fabian Bamberg (Freiburg)

Zielsetzung

Die Prostata MRT wird bei Karzinomverdacht vor Durchführung einer Biopsie empfohlen. Die Befundung erfolgt mit dem PI-RADS (Prostate Imaging Reporting and Data System) Lexikon, jeder Untersuchung wird eine Kategorie von 1 bis 5 zugewiesen. Höhere Kategorien zeigen eine höhere Wahrscheinlichkeit für klinisch signifikante Karzinome (csCA) an. Gezielte Biopsien werden üblicherweise ab PI-RADS≥3 empfohlen, wobei in einigen Szenarien auch eine Schwelle von PI-RADS≥4 genutzt werden kann. Mit einer relativen Kosten-Nutzen-Analyse soll die optimale Biopsieschwelle ermittelt werden.

Material und Methoden

Der MRT Diagnosealgorithmus (Vergabe PI-RADS Kategorien, Biopsie und Biopsie-Ergebnisse) wird mit einem Wahrscheinlichkeitsnetzwerk simuliert. Die Verteilungen der PI-RADS Kategorien und der csCA und benignen Befunden in jeder Kategorie sowie die diagnostische Genauigkeit je Kategorie werden anhand prospektiver Studien/ Meta-Analysen ermittelt. Für csCA werden Wahrscheinlichkeiten für richtig positive und falsch negative Biopsien ermittelt. Für jedes mögliche Ergebnis (benigne-keine Biopsie; benigne-Biopsie; maligne-keine Biopsie; maligne-Biopsie negativ; maligne-Biopsie positiv) werden utility Werte bestimmt. Als Gesamtergebnis wird die Summe der utility im Netzwerk ermittelt. Eine Sensitivitätsanalyse (SeA, systematische Variation jedes Eingangsparameters unter Gleichhaltung der übrigen Parameter) wird durchgeführt. Die Gesamt-utility für die Entscheidung zur Biopsie ab PI-RADS≥3 und PI-RADS≥4 wird für jedes untersuchte Szenario ermittelt.

Ergebnisse

Die SeA (n=59049 Simulationen) zeigt ein systematisch besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis für PI-RADS≥3 als Biopsieschwelle als für PI-RADS≥4 (P<0.001). Sowohl die Schwelle PI-RADS≥3 als auch PI-RADS≥4 sind der nicht gezielten systematischen Biopsie überlegen (P<0.001).

Schlußfolgerungen

Unsere Analyse unterstützt PI-RADS≥3 als Schwelle für eine gezielte Biopsie. In unser Netzwerk können für zukünftige Analysen weitere Variablen, wie z.B. die PSA-Dichte, aufgenommen werden.
10:40 - 10:45

Vortrag (Wissenschaft)

Risikovorhersage positiver Schnittränder bei radikaler Prostatektomie mittels präoperativer MRT

Lars Schimmöller (Düsseldorf) / Tim Ullrich (Düsseldorf)

weitere Autoren

Michael Quentin (Düsseldorf) / Christian Arsov (Düsseldorf) / Peter Albers (Düsseldorf) / Gerald Antoch (Düsseldorf)

Zielsetzung

Analyse präoperativer multiparametrischer (mp) 3T MRT der Prostata zur Vorhersage des Risikos positiver Schnittränder (R1) nach Roboter-assistierter radikaler Prostatektomie (RPE).

Material und Methoden

Konsekutive Patienten mit 3T mpMRT und anschließender RPE von 01/2015 bis 12/2018 wurden retrospektiv eingeschlossen und Patienten mit und ohne R1 wurden hinsichtlich klinischer und MRT-Parameter (u.a. Kapselkontakt, Abstand zur apikalen membranösen Urethra) verglichen. Eine ROC-Analyse mit Bestimmung des Youden-Index (J) wurde zur Beurteilung der Wertigkeit der Parameter durchgeführt.

Ergebnisse

In 49 von 184 Patienten (27%) wurde ein R1-Stadium in 70 unterschiedlichen Lokalisationen nachgewiesen. Die Mehrheit der R1-Ränder (57%, 40/70) lagen an der Kapsel, meist apical und/oder posterior. Am zweithäfigsten fand sich die R1-Stelle an der Urethra im Apex (22%, 15/70). Das Prostatakarzinom (PCA) war in 93% an der R1-Stelle an der Kapsel und in 80% an der Urethra sichtbar. PSA, PI-RADS, die extraprostatische Ausdehnung (EPE) und die Samenbläscheninfiltration (SVI) war signifikant höher / häufiger bei Patienten mit R1-Stadium. Die Kapselkontaktlänge (AUC 0,716), EPE (AUC 0,679) und der apikale Urethraabstand (AUC 0,670) konnten die R1-Stelle vorhersagen. Ein apikaler Urethraabstand von ≤ 3,5 mm zeigte die höchste Genauigkeit (95%; J = 0,948) für ein R1-Risko an der Urethra und eine Kapselkontaktlänge von ≥ 22 mm für ein R1-Risko an der Kaspel (77%; J = 0,382).

Schlußfolgerungen

Eine präoperative mpMRT konnte die Lokalisationen für ein erhöhtes R1-Risiko vorhersagen und darstellen. R1-Schnittränder traten meistens an der Kapsel apikal und/oder posterior oder an der Urethra im Apex auf. Die Kapselkontaktlänge, die EPE und der Abstand zur apikalen Urethra von PCA-Läsionen waren sehr gute Parameter zur R1-Riskovorhersage und sollten immer im Befund angegeben werden.
10:45 - 10:50

Vortrag (Wissenschaft)

Staginggenauigkeit der MRT der Prostata unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses des Zeitpunkts der letzten Ejakulation auf die Detektion einer Samenblaseninfiltration

Tobias Franiel (Jena)

weitere Autoren

Fritz Blasi (Jena) / Amer Malouhi (Jena) / Chie-Hee Cho-Nöth (Jena) / Daniel Nißler (Jena) / Frank Peter Berger (Jena) / Marc-Oliver Grimm (Jena) / Ulf Teichgräber (J)

Zielsetzung

Die Studie bewertet die PIRADS V2.1 Kriterien für eine Samenblaseninfiltration und überprüft, ob der Zeitpunkt der letzten Ejakulation einen Einfluss auf die Detektion einer Samenblaseninfiltration hat.

Material und Methoden

Die Studienpopulation bestand aus 68 Patienten (34 mit Samenblaseninfiltration, 34 ohne Samenblaseninfiltration, matching der Gruppen nach Alter und Prostatavolumen) mit PIRADS V2.1 konform durchgeführter multiparametrischer MRT (34 x 1.5T, 34x 3.0T). Vor der Untersuchung wurde der Zeitpunkt der letzten Ejakulation (38/68 ≤ 5d, 30/68 > 5d) mit einem Fragebogen erhoben. Die 5 PIRADS V2.1 Kriterien für eine Samenblaseninfiltration mit anschließender Gesamtbeurteilung wurden mit einem Fragebogen und einer 6 Punkte Skala (0=nein, 1=sehr wahrscheinlich nicht, 2=wahrscheinlich nicht, 3=möglich, 4=wahrscheinlich, 5=sicher) retrospektiv von 2 unabhängigen Untersuchern (Untersucher 1 > 10 Jahre Erfahrung, Untersucher 2 = 6 Monate Erfahrung) einfach verblindet für alle Patienten ausgewertet.

Ergebnisse

Der erfahrene Untersucher erzielte zeitpunktunabhängig in der Gesamtbeurteilung eine sehr hohe Spezifität (100%) und PPV (100%), die Sensitivität betrug 76.5%, der NPV 81%. Der AUC-Wert lag bei 0.882, bei dem unerfahrenen Untersucher betrug er 0.765. Bei Zeitpunkt der letzten Ejakulation ≤ 5 d unterschieden sich die AUC-Werte des erfahrenen und unerfahrenen Untersuchers signifikant (0.867 vs. 0.681, p=0.016), ebenso bei dem Kriterium der Diffusionsrestriktion (≤ 5 Tage, 0.833 vs. 0.681, p=0.028). Der erfahrene Untersucher zeigte zeitpunktunabhängig hohe AUC-Werte, der unerfahrene Untersucher hatte für alle Kriterien bei > 5 d bessere Werte als bei ≤ 5 d. Bei einer Ejakulation > 5 d vor der MRT gab es bei allen Betrachtungen keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Untersuchern.

Schlußfolgerungen

Die PIRADS V2.1 Kriterien eignen sich für einen erfahrenen Untersucher zeitpunktunabhängig sehr gut zur Detektion einer Samenblaseninfiltration. Ein unerfahrener Untersucher profitiert von einer Abstinenz des Patienten von > 5 d vor der MRT.
10:50 - 10:55

Vortrag (Wissenschaft)

Test-Retest-Stabilität von radiomischen Merkmalen in T2w MRT Aufnahmen bei Prostatakrebspatienten

Barbara Wichtmann (Bonn)

weitere Autoren

Steffen Albert (Mannheim, Deutschland) / Daniel Pinto dos Santos (Köln, Deutschland) / Ulrike Attenberger (Bonn, Deutschland) / Bettina Baeßler (Würzburg, Deutschland)

Zielsetzung

Untersuchung der Stabilität von 1032 radiomischen Merkmalen in einem klinischen, in vivo Test-Retest-MRT-Datensatz von Prostatakrebspatienten.

Material und Methoden

Test-Retest-Daten aus hochaufgelösten, T2 gewichteten Sequenzen der Prostata von 11 Prostatakrebspatienten (Durchschnittsalter 68+/-4Jahre) wurden an einem 3T Scanner akquiriert. Die verschiedenen Zonen der Prostata, die Läsion und eine Schicht des linken M. gluteus maximus als Referenzgewebe wurden segmentiert. Nach einer standardisierten Bildverarbeitung wurden insgesamt 1032 radiomische Merkmale aus 5 Klassen bestimmt: Statistiken erster Ordnung und die Texturklassen Gray Level Cooccurrence Matrix (GLCM), Gray Level Run Length Matrix (GLRLM), Gray Level Size Zone Matrix (GLSZM) und Gray Level Dependence Matrix (GLDM). Zur Bewertung der Test-Retest-Stabilität der radiologischen Merkmale wurde der Konkordanz-Korrelationskoeffizient nach Lin verwendet und mit dem Dynamikumfang verglichen.

Ergebnisse

In der größten Segmentierung, die Transitions- und zentrale Zone zusammenfasste, zeigten sich mit 39,1% die meisten stabilen Merkmale. In den kleineren Segmentierungen schwankte der Prozentsatz stabiler Merkmale zwischen 10,6% (Muskelschicht) und 17,5% (periphere Zone). Über alle Segmentierungen hinweg wiesen 28,2% aller Merkmale eine ausgezeichnete Stabilität auf: 83 von 216 Merkmalen der Statistiken erster Ordnung, 34 von 264 Merkmalen der Klasse GLCM, 69 von 168 Merkmalen der Klasse GLDM, 26 von 192 Merkmalen der Klasse GLRLM und 79 von 192 Merkmalen der Klasse GLSZM.

Schlußfolgerungen

Die Mehrheit (71,8%) der radiomischen Merkmale war trotz standardisierter Bildverarbeitung nicht wiederholbar. Gerade die Charakterisierung kleinerer, unklarer Läsionen mithilfe von Radiomics könnte aufgrund der geringeren Stabilität von radiomischen Merkmalen in kleineren Segmentierungen schwierig sein. Umfassende Stabilitäts- und Reproduzierbarkeitsstudien sind erforderlich. Vorsicht ist bei der Interpretation klinischer Studien geboten, die keine stabilen Merkmale verwenden.
10:55 - 11:00

Vortrag (Wissenschaft)

Mehrwert von T2-Mapping für die Detektion und Klassifikation von Prostatakarzinomen

Maximilian Klingebiel (Düsseldorf)

weitere Autoren

Lars Schimmöller (Düsseldorf) / Elisabeth Weiland (Erlangen) / Tim Ullrich (Düsseldorf) / Ralph Strecker (Eschborn) / Peter Albers (Düsseldorf) / Gerald Antoch (Düsseldorf)

Zielsetzung

Analyse von T2-Mapping zur Detektion von Prostatakarzinomen (PCa) und zur Klassifikation der PCa-Aggressivität.

Material und Methoden

Konsekutive Patienten mit multiparametrischer 3T MRT (mpMRT) der Prostata und anschließender MRT/US-Fusionsbiopsie im Zeitraum von 02/2019 bis 12/2019 wurden in die Studie aufgenommen. Eine T2-Mapping-Sequenz wurde für jeden Patienten zusätzlich akquiriert. Primäres Studienziel war ist die Analyse der quantitativen T2-Werte und Kontrastdifferenzen/Kontrastverhältnis (CD/CR) zwischen PCa/klinisch signifikantem PCa (csPCa) und gesunden Prostatagewebe in der peripheren Zone (PZ) und Transitionszone (TZ). Zudem wurden T2-Werte mit den ISUP-Graduierungen, ADC-Werten und PI-RADS-Klassifikationen zwischen PCa/csPCa und gutartigem Gewebe verglichen.

Ergebnisse

Es wurden insgesamt 44 Patienten eingeschlossen (67 ± 8 Jahre; PSA median 7,9 ng/ml, IQR 6–13 ng/ml). Die quantitativen T2-Werte waren für PCa/csPCa signifikant geringer als in der benignen PZ/TZ (p<0,01) und signifikant höher im Vergleich zum M. obturatorius internus (MOI; p<0,01), jedoch nicht signifikant unterschiedlich zum anterioren fibromuskulären Stroma (AFS; p=0,984). CD/CR zwischen PCa und gutartigem Gewebe in PZ/TZ unterschieden sich signifikant (p<0,01). Der zonenübergreifende T2-Grenzwert zur Detektion von PCa/csPCa lag bei ≤ 92/99ms (Youden’s index, J=0,659/0,673). Für die TZ lag er bei ≤ 81/86ms (J=0,929/1,0) und für die PZ bei ≤ 110ms (J=0.834/0.905). Quantitative T2-Werte zeigten keine signifikante Korrelation mit dem ISUP-Graduierung (rs=0,186; p=0,226), ADC-Wert (rs=0,138; p=0,372), PI-RADS (rs=0,132; p=0,392).

Schlußfolgerungen

Quantitative T2-Werte konnten PCa/csPCa in TZ und PZ von gutartigem Gewebe abgrenzen. Es zeigten sich hierbei unterschiedliche Schwellenwerte für die PZ und die TZ. Das T2-Mapping zeigte keine signifikante Korrelation zur PCa-Aggressivität.

Teilnahme Young Investigator Award

11:00 - 11:05

Vortrag (Wissenschaft)

VI-RADS: Brauchen wir alle multiparametrischen MRT-Sequenzen?

Jasmin Gmeiner

weitere Autoren

Pascal Baltzer (Wien) / Nathalie Garstka (Wien)

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war es, die diagnostische Leistung des VI-RADS-Gesamtscores und seiner individuellen Parameter bei der Beurteilung der Muskelinvasivität und des Differenzierungsgrades von Harnblasenkarzinomen zu untersuchen.

Material und Methoden

Diese retrospektive, monozentrische Querschnittsstudie umfasste Patienten mit Harnblasenkarzinomen, die sich einer präoperativen 3 Tesla multiparametrischen (mp)-MRT unterzogen, einschließlich T2-gewichteter (T2w), diffusionsgewichteter Bildgebung (DWI) und dynamischer Kontrastmittelverstärkung (DCE). Eine unabhängige Auswertung nach VI-RADS wurde von zwei Radiologen in getrennten Sitzungen, verblindet gegenüber histologischen Befunden, durchgeführt.

Ergebnisse

Das Durchschnittsalter der 59 eingeschlossenen Patienten betrug 68,2 Jahre. Die histologische Aufarbeitung ergab 26 (51 %) hochgradige und 14 (27,5%) muskelinvasive Urothelkarzinome. Die AUC für den VI-RADS-Gesamtscore zur Vorhersage der Muskelinvasion betrug 0,986 (R1) und 0,992 (R2). Die AUC zur Diagnose eines hochgradigen Harnblasenkarzinoms betrug 0,908 (R1) und 0,905 (R2). Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen der AUC einzelner Parameter (T2w, DWI und DCE) im Vergleich zum VI-RADS-Gesamtscore (jeweils P > 0,05).

Schlußfolgerungen

VI-RADS bietet eine hohe diagnostische Genauigkeit, um hochgradige und muskelinvasive Harnblasenkarzinome zu diagnostizieren. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass mp-MRT-Parameter überlappende Informationen liefern und aus Gründen der klinischen Einfachheit eine biparametrische, kontrastfreie Bildaufnahme ohne Abstriche bei der diagnostischen Genauigkeit angegangen werden kann.

Teilnahme Young Investigator Award

11:05 - 11:45

Diskussion

Diskussion

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Fortbildungspunkte (CME) / Teilnahmebescheinigung

Alle wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltungen werden bei der Landesärztekammer (LÄK) Berlin zertifiziert. Die Landesärztekammer vergibt 1 CME-Punkt pro Lehreinheit (45 Minuten), somit rechnen wir mit der Vergabe von 2-CME Punkten pro 90 Minuten-Session.

Wenige Tage nach einem Live-Webinar erhalten Sie den Nachweis über Ihre Teilnahme per E-Mail. Darin werden auch die CME-Punkte ausgewiesen.

Bitte beachten Sie: Um Ihre Teilnahmedaten automatisch an die LÄK übermitteln zu können, benötigen wir Ihre Einheitliche Fortbildungsnummer (EFN). Diese können Sie bei Ihrem Mitgliedsantrag oder der Veranstaltungsanmeldung (Online-Anmeldeformular) angeben oder uns vor Teilnahme an den Webinaren per E-Mail an kongress@drg.de schicken.
Die automatische Übermittlung erfolgt ab dem Zeitpunkt des Vorliegens der EFN. Für zurückliegende Teilnahmebescheinigungen müssen Sie diese selbstständig bei der LÄK einreichen. Liegt uns Ihre EFN nicht vor, müssen Sie Ihre Teilnahmebescheinigung bei der zuständigen LÄK, bei der Ihr Fortbildungspunktekonto geführt wird, selbstständig einreichen.

CME-Punkte werden nur für Live-Webinare, jedoch nicht für das Ansehen der Aufzeichnungen auf conrad, der interaktiven Lernplattform der DRG, vergeben.